Ganzheitliche Tiermedizin

  • Warum Ganzheitliche Tiermedizin?

Ganzheitlichen Tiermedizin berücksichtigt, dass ein Patient nicht nur aus den Einzelteilen seiner Organe und Funktionen besteht, sondern dass eines ins andere greift und immer auch die individuelle Konstitution (physisch und psychisch), die Krankheitsgeschichte und die Lebensbedingungen eine Rolle spielen.

Es gibt unterschiedliche Begriffe für die Ganzheitliche Tiermedizin wie Naturheilverfahren, Alternative Tiermedizin, Komplementärmedizin, Regulationsmedizin oder Biologische Tiermedizin…

Ich möchte eine „Ganzheitliche Tiermedizin“ nicht im Gegensatz zur „Schulmedizin“ stellen, denn viele der betreffenden Therapiemethoden werden von mir nicht alternativ anstatt der Schulmedizin angewendet, sondern sollen sie ergänzen und begleiten.

Es kann ausreichend sein die Fähigkeit des Körpers zur Heilung anzustoßen, wenn sich ein chronischer Zustand manifestiert hat, bzw. seine Reaktion auf äußere Einflüsse (z.B. Krankheitserreger) in die richtigen Bahnen zu lenken. Denn diese Reaktionsfähigkeit bedingt ja oft den Ausgang einer Erkrankung. Häufig sind ja sehr viele Lebewesen den gleichen Umwelteinflüssen ausgesetzt, wie z.B. dem gleichen Infektionsdruck im Falle einer Epidemie. Aber der Krankheitsverlauf ist nicht immer gleich – ein Tier wird vielleicht gar nicht krank, ein anderes erfährt eine schnelle Genesung, eines behält chronische Beschwerden zurück und noch ein anderes stirbt. Man muss also annehmen, dass diese Unterschiede nicht nur im Auslöser, sondern mindestens genau so sehr in den Individuen selbst, die unterschiedlich drauf reagieren (unterschiedlich regulieren- daher oft der Name Regulationsmedizin), begründet sind.

Natürlich gibt es auch häufig Fälle, in denen diese Unterstützung der Selbstheilungskräfte nicht ausreicht und schulmedizinische Methoden das Mittel der Wahl bleiben. Ein kranker Körper kann die Fähigkeit sich selbst zu helfen verloren haben. Das Immunsystem kann beispielsweise einem bestimmten Krankheitserreger nicht gewachsen sein, und ein Antibiotikum muss ihn unterstützen, eine schwerwiegende Verletzung kann einen chirurgischen Eingriff erfordern, ein Flüssigkeitsverlust muss mit Infusionen behandelt werden und Parasiten sollen verschwinden bzw. abgewehrt werden.

  • Akupunktur

Die Akupunktur wird unterteilt in die Körperakupunktur und die Ohrakupunktur. Akupunkturpunkte können mittels Nadeln, Laser, Massage oder Moxibustion stimuliert werden.

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